Aktuelles aus dem Eisenbahn-Museum Jünkerath

Modifizierung des Veranstaltungsprogramms

Die Eisenbahnfreunde Jünkerath haben ihr Veranstaltungsprogramm modifiziert. In Zukunft wird es nur noch einen festen Vortragstermin geben, und zwar den dritten Samstag im November. Das heißt, dass der übliche Vortragstermin im März diesmal ausfällt.

Den festen Vortragstermin im November werden wir jedes Jahr durch individuelle Termine ergänzen. Das kann ein weiterer Vortrag sein, eine Wanderung, eine Fahrrad-Exkursion, eine Buchpräsentation und / oder eine Ausstellung.

Auch für 2017 haben die Eisenbahnfreunde Jünkerath bereits einiges geplant. Lassen Sie sich überraschen!

Über die jeweiligen Termine halten wir Sie über unsere Facebook-Seite, unsere Internetseite, sowie Drehscheibe online und Eifelbahnforum auf dem Laufenden!

Erweiterung der Ausstellung

Wohl kaum ein Hobby ist so vielseitig wie das Eisenbahn-Hobby. Es gibt die "Pufferküsser", die jeder Dampflok nachreisen, es gibt die Fotografen, es gibt die Historiker, die Fakten zu historischen Eisenbahnstrecken etc. recherchieren und dokumentieren.... Es gibt auch Modellbauer und ein solcher ist unser Vereinsmitglied Walter Klein. Seine Modelle werden ab dem 5. April im Eisenbahn-Museum in Jünkerath ausgestellt. Zwei Beispiele können Sie hier sehen, zum einen das Westportal des Herrenberg-Tunnels der Ruhr-Mosel-Entlastungslinie (auch "die Unvollendete" genannt), die zweigleisig von Neuß über Liblar und Rheinbach bis ins Ahrtal führen und bei Rech in die Ahrtalbahn einmünden sollte; zum anderen ein Modell des Freilinger Viaduktes der eingleisigen Nebenstrecke Ahrdorf - Blankenheim (Wald), zu der die Eisenbahnfreunde Jünkerath ein Buch herausbringen werden. Beide Modelle können Sie ab 5. April im Eisenbahn-Museum in Jünkerath besichtigen.

Aktualisiert am 02.04.2017

Vortrag der Eisenbahnfreunde Jünkerath

Im Rahmen der Reihe “Zeitreise Eisenbahn” findet ein weiterer Vortrag der Eisenbahnfreunde Jünkerath statt.

Thema: Zeitreise Eifelbahn - Persönliche Erinnerungen aus fünf Jahrzehnten

 

Termin: 19. November 2016, 15:00 Uhr

 

Ort: Wartesaal 1. Klasse im Bahnhof Jünkerath

 

Referent: Michael Heinzel, unter anderem Mitautor des Buches "Hommage à la Vennbahn"

Michael Heinzel ist nicht nur Buchautor und Eisenbahnkenner. Er ist auch bereits als Jugendlicher mit der Kamera in der Hand durch die Eifel gereist und hat dort viele Bilder von der guten alten Eisenbahn gemacht. Vieles von dem, was er damals bildlich festhielt, ist heute längst verschwunden. So manches Foto von den bereits vor Jahrzehnten zurückgebauten Nebenstrecken ist heute von großem ideellem Wert.

 

Auch die Eifelbahn Köln-Trier war immer wieder Ziel der fotografischen Ausflüge von Michael Heinzel und so sind in den vergangenen 50 Jahren viele Bilder zusammengekommen, die es wert sind, dem interessierten Publikum präsentiert zu werden. Lange, imposante Güterzüge, gezogen von den Lokomotiven der Baureihe 44 sind ebenso vertreten wie die beschaulichen roten VT95 / 98, die so genannten "Retter der Nebenbahnen". Zu den Bildern gibt es viele spannende Hintergrundinformationen und Anekdoten, die Michael Heinzel auf seine bekannte fesselnde und zugleich humorvolle Art vorträgt.

 

Die Eisenbahnfreunde Jünkerath freuen sich auf Ihren Besuch!

 

Der Eintritt ist wie immer frei!

Aktualisiert am 16.10.2016

Ausstellung der Eisenbahnfreunde Jünkerath e.V. am Radaktionstag in Losheim am 14.08.2016

Nachfolgend ein paar Worte zum Hintergrund der Ausstellung über die Vennquerbahn:

Die Bedeutung der Vennquerbahn im 1. Weltkrieg

Am 28. Juli 1914, mit dem Beginn der Kriegserklärung von Österreich-Ungarn an Serbien, begann der 1. Weltkrieg. Zu diesem Zeitpunkt verfügt die Eifel über ein Eisenbahnnetz, das seinesgleichen sucht. Auch an Ahr und Kyll hat in den Jahren zuvor ein Heer an Arbeitskräften aus In- und Ausland dafür gesorgt, dass dieser bis dahin verkehrstechnisch doch eher vernachlässigte Landstrich endlich an das Eisenbahnnetz angeschlossen wurde. Auch der Bahnhof und das Bahnbetriebswerk Jünkerath werden massiv erweitert und umgebaut, um den neuen Aufgaben gerecht werden zu können.

Die Vennquerbahn zweigte in Jünkerath von der Eifelbahn in Richtung Belgien ab, führte über Losheim und Losheimergraben und fädelte sich bei Weywertz in die Vennbahn ein. 1904 wurde sie bereits aus strategischen Gründen als eine Verlängerung der Bahnstrecke Dümpelfeld–Hillesheim–Lissendorf mit Anschluss an die Vennbahnstrecke geplant. Bei Glaadt baute man einen Verbindungsbogen um die Verbindung nach Weywertz optimal bedienen zu können. Am 1. Juli 1912 wurde die zweigleisige Nebenbahn feierlich eröffnet. Nun war es möglich, von Remagen am Rhein bis an die belgische Grenze zu fahren.

Die Ausstellung, die die Eisenbahnfreunde Jünkerath anlässlich der Archäologietour Nordeifel 2014 erstmalig gezeigt haben, dokumentiert die historischen Hintergründe der Entstehung des für eine solch dünn besiedelte Region außergewöhnlich gut ausgebauten Eisenbahnnetzes, das heute zu einem Radwegenetz geworden ist.


Schauen Sie vorbei, es lohnt sich!!

 

Flyer Radaktionstag

(zum Vergrößern bitte auf das Symbol in der rechten oberen Ecke klicken.)

Aktualisiert am 24.07.2016

Eisenbahn-historische Fahrrad-Exkursion entlang der ehemaligen Vennquerbahn

Die Eisenbahnfreunde Jünkerath (EFJ) laden zu einer Radtour von Jünkerath nach Losheimergraben in Belgien mit historischer Führung und Spurensuche ein       (ca. 55 km).

Termin: Sonntag, 17. Juli 2016

Programm

 

Treffen um 9.45 Uhr am Bahnhof Jünkerath – Begrüßung und kurze Einführung

 

Abfahrt 10 Uhr (der Zug aus Köln wird abgewartet!)

 

Losheim (= km 16) gegen 12 Uhr.

Hier besteht für weniger leistungsfähige Teilnehmer die Möglichkeit der Rast und Einkehr im Restaurant Balter oder im Cafe des Ardenner-Marktes, um die Rückkehr der Gruppe zu erwarten oder alleine zurückzufahren.

 

Ankunft am ehem. belgischen Bahnhof Losheimergraben (= km 23) gegen 13 Uhr

 

Rückfahrt über Lanzerath – Hüllscheid. Hier besteht die Möglichkeit, über Losheim zurück nach Jünkerath zu fahren.

 

Die Hauptgruppe fährt über Krewinkel – Kehr nach Hallschlag und weiter nach Jünkerath.

 

Ankunft in Jünkerath gegen 15.30 Uhr mit Ausklang im Eisenbahnmuseum

 

Die Teilnahme ist gratis, eine Spende an die EFJ wäre herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Fahrräder werden nicht gestellt, auch für die Ausrüstung muss man selber sorgen. Der Veranstalter schließt ausdrücklich jedes Haftungsrisiko aus! Auch bei schlechtem Wetter treffen wir uns zunächst am Bahnhof und überbrücken ggf. durch einen Vortrag im Eisenbahnmuseum.

 

 

Rückfragen an michaelheinzel@gmx.net, Tel. 0049-228-3919660

 

Aktualisiert am 31.05.2016

Vortrag der Eisenbahnfreunde Jünkerath

 

Im Rahmen der Reihe “Zeitreise Eisenbahn” findet ein weiterer Vortrag der Eisenbahnfreunde Jünkerath statt.

Thema: Die Entwicklung des Werkstättenwesens im Raum Trier

 

Termin: 19. März 2016, 15:00 Uhr

 

Ort: Wartesaal 1. Klasse im Bahnhof Jünkerath

 

Referent: Martin Kreckler, Mitautor des im EK-Verlag erschienenen Buches “Eisenbahn in Ehrang”

 

Im Rahmen der Vortragsreihe hält der Referent Martin Kreckler den zweiten Teil des Vortrages über das Werkstättenwesen im Raum Trier.

 

Vortrag II: Das Ausbessserungswerk Trier

 

Nachdem Martin Kreckler am 21. März 2015 an gleicher Stelle eine Einführung in die Entwicklung des Werkstättenwesens im Rahm Trier gegeben hat, wird diesmal das Aw Trier ausführlich vorgestellt.

 

Mit zum wertvollsten Anlagenvermögen der Eisenbahn zählt und zählte das rollende Material. In der damaligen Zeit waren dies insbesondere die Dampflokomotiven. An ihnen mussten, um die Wertbeständigkeit über einen langen Zeitraum zu erhalten, nach einem streng vorgegebenen Plan abgestufte Unterhaltungsarbeiten durchgeführt werden. Diese gewährleisteten darüber hinaus ein sehr hohes Maß an Sicherheit und Zuverlässigkeit.

 

Durch das hohe und ständig steigende Verkehrsaufkommen um die vorletzte Jahrhundertwende waren deshalb zwangsläufig vielerorts Eisenbahnausbesserungswerke entstanden. So wird auch in Trier für die preußisch - hessische Eisenbahnverwaltung eine Hauptwerkstätte für Dampflokomotiven erbaut und im Jahre 1911 mit knapp 400 Bediensteten in Betrieb genommen. Nach mehreren Umbenennungen hat sich die Werkstätte dem Trierer Bürger als das „AW Trier" eingeprägt. Dieses Werk ist damals unter neuesten Gesichtspunkten von seinem Erbauer Dr. Ernst Spiro konzipiert worden. Es galt lange Zeit als der größte Industriebetrieb in Trier. Nach dem 2. Weltkrieg arbeiteten hier einmal über 1400 Eisenbahner. Danach wurde ständig reduziert, bis auf eine kleine Scheinblüte in der Zeit von 1969 bis 1972 als der Personalkörper um 350 Werkstattarbeiter aufgestockt wurde. Während einer kurzen Hochkonjunktur donnerten auf der noch nicht elektrifizierten Moselstrecke zusätzlich, zu den bereits vollgestopften Dampflok-Dienstplänen, mit neu eingeführten 4000 t - Erzzügen schwere Dampflokomotiven der Baureihe 44 in Doppeltraktion durch das Moseltal, den "Bengeler Berg" hinauf über die Eifel hinweg zu den Hochöfen der Montan-Stahlindustrie ins Saargebiet. Zu dieser Zeit leistete das Trierer Ausbesserungswerk Höchstleistungen, indem es den schon ziemlich betagten Lokomotiven extrem hohe und ausfallfreie Laufleistungen sicherstellte.

 

Der Vortrag zeigt die wechselvolle Geschichte dieses Ausbesserungswerkes auf und gewährt Einblicke in das ehemalige Herz des Werkes, der heute unter Denkmalschutz stehenden Lokomotiv-Richthalle. In ihr wurden - von Beginn an - über 20.000 Dampflokomotiven ausgebessert. Es werden Lokomotiven auf ihrem Weg durch das Werk vom Einfahrtstor bis zur Abholung durch das Lokpersonal des Heimat-Bahnbetriebswerks begleitet. Dazwischen lagen Stationen und Spezialwerkstätten, in denen die Lokomotive und Teile von ihr komplett zerlegt wurden. Zu guter Letzt ist sie dann in den Verschleißteilen neuwertig, vermessen und mit engen Toleranzen instandgesetzt, wieder zusammengebaut worden. Erst nach einer Abnahmefahrt, von erfahrenen Lokführern auf Herz und Nieren geprüft, durfte sie sodann wieder in den Betrieb entlassen werden.

 

Viele Aufnahmen geben dem Interessierten den Blick frei auf hochspezialisierte Werkzeugmaschinen, wie z. B. Radsatzdrehbänke und natürlich auf die Handwerker, die sie auch bedienen konnten. Schwerlast-Portallaufkräne werden beim Heben der Lokomotiven gezeigt. Mit ihnen sind die Lokomotiven zu ihren Arbeitsplätzen transportiert worden.

 

Erst am 22. Oktober 1974 verließ dann die letzte ausgebesserte Dampflokomotive mit der Betriebnr. 051 444-8 das AW Trier.

 

Durch seine gedrängte Bauweise und moderne innere Architektur konnte sich das Werk, aufgrund seiner hohen Wirtschaftlichkeit immer wieder gegenüber anderen Ausbesserungswerken behaupten. Insbesondere durch die Wachsamkeit von Politikern, Personalräten und der Eisenbahn-Gewerkschaft konnte der Werkbetrieb in der strukturschwachen Trierer Grenzlandregion gesichert werden. Erster Weltkrieg, Weltwirtschaftskrise, Zerstörung im 2. Weltkrieg, Rationalisierung im Werkstättenwesen, Strukturwandel von der Dampflok weg hin zu Diesel- und Ellok-Traktion haben der Belegschaft oft durch Angst um ihren Arbeitsplatz zugesetzt. Die Werksschließung war zu Beginn der 1950er Jahre sogar schon einmal greifbar nahe. Die Tore schlossen sich für immer im Jahr 1986.

 

Die nachfolgenden Bilder sind ein Vorgeschmack auf das, was Sie am 19. März 2016 im ehemaligen Wartesaal 1. Klasse des Bahnhofs Jünkerath erwartet!

Die Eisenbahnfreunde Jünkerath freuen sich auf Ihren Besuch. Im Anschluss an den Vortrag können Sie natürlich auch noch ein Exemplar des Buches “Die Stokerlokomotiven im Bw Ehrang” erwerben.

 

Der Eintritt ist wie immer frei!

Aktualisiert am 07.02.2016

Es ist soweit: die Eisenbahnfreunde Jünkerath können der Öffentlichkeit ihr nächstes Buch präsentieren. Dabei handelt es sich um eine Publikation über fünf ganz besondere Lokomotiven: die Stokerloks der Baureihe 44, stationiert im Bw Ehrang.

 

Termin: Samstag, 21. November 2015, 15.00 Uhr

 

Ort: Wartesaal 1. Klasse im Bahnhof Jünkerath

 

Es erwartet Sie ein technisch wie inhaltlich hochklassiger Vortrag des Autors Wolfgang Kreckler, der bereits ein Buch über die Eisenbahngeschichte des Ortes Jünkerath und - gemeinsam mit seinem Bruder Martin - ein Buch über die Eisenbahn in Ehrang in Ehrang veröffentlicht hat.

 

In dem Buch „Stokerlokomotiven im Bw Ehrang“ wird der gesamte Lebenslauf der fünf 44er beschrieben. Untersuchungen, Messfahrten, Umbauten und Änderungen der Stokerloks werden bis ins kleinste auf Grund originaler Unterlagen beschrieben und aufgezeigt. Persönliche Erinnerungen von Lokführern und Werkstättenbediensteten des Bw Ehrang, runden als Zeitzeugen die gesamte Lebensgeschichte der fünf deutschen „Dampflok-Exoten“ ab.

Das Buch im A4-Format umfasst 152 Seiten mit ca. 180 Abbildungen, darunter seltene Pläne, Auszüge aus Betriebsbüchern, Protokolle des “Fachausschusses Lokomotiven” und einzigartige Bilddokumente. Der Preis beträgt 22,50 EUR. Selbstverständlich können Sie das Buch im Anschluss an die Buchvorstellung käuflich erwerben. Wer nicht persönlich zur Buchvorstellung kommen kann, hat die Möglichkeit der Vorbestellung.

 

Eine kurze Mail an folgende Adresse:

 

 

und schon bald halten Sie das Buch in Ihren Händen!

 

Weitere Informationen über das Buch erhalten Sie hier auf unserer Homepage. Bitte klicken Sie auf den nachfolgenden Link:

 

http://www.eisenbahnmuseum-juenkerath.de/html/stokerlokomotiven.html

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch am 21. November in Jünkerath!

Hier finden Sie uns

Eisenbahnfreunde Jünkerath e.V.
Römerwall 12
54584 Jünkerath

 

Kontakt

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