Viele Besucher beim Tag der Schiene im Eisenbahnmuseum Jünkerath
Viele Besucher beim Tag der Schiene im Eisenbahnmuseum Jünkerath
Der Tag der Schiene findet jedes Jahr im September im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche statt, diesmal von Freitag, dem 18. bis Sonntag, dem 20.09.2026. An diesen drei Tagen gibt es in ganz Deutschland zahlreiche Veranstaltungen, die sich mit der Bahn und dem Schienenverkehr beschäftigen.
Ins Leben gerufen wurde der Tag der Schiene – ursprünglich unter der Bezeichnung „Tag der Eisenbahn“ – im Jahre 2020 vom damaligen Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gemeinsam mit der Schienenbranche. Ziel war es zunächst vor allem, die zahlreichen beruflichen Möglichkeiten im Eisenbahn- und Schienenverkehr bekannter zu machen und damit die Gewinnung neuer Fachkräfte zu unterstützen.
Mittlerweile richtet sich der Tag der Schiene jedoch nicht mehr ausschließlich an potenzielle Beschäftigte, sondern an ein wesentlich breiteres Publikum und damit an „alle Menschen in Deutschland“.
In diesem Jahr waren wir am 19.09. als Eisenbahnmuseum Jünkerath zum ersten Mal mit dabei und hatten einiges für unsere Besucher vorbereitet:
- freier Eintritt
- erweiterte Öffnungszeiten von 10 bis 18:00 Uhr
- Ausstellung besonderer Exponate, die im normalen Museumsbetrieb bisher nicht gezeigt wurden
- Buchverkauf und Bücherflohmarkt
- Einblick in unser Planarchiv
Bereits um kurz nach 10:00 Uhr kamen die ersten Besucher. Wer auf dem Buchflohmarkt fündig werden wollte, hatte zu Beginn der Veranstaltung die besten Chancen. Und so stöberten die Eisenbahnfreunde in den Kisten mit den Gebrauchtbüchern und auch die Eigenproduktionen der Eisenbahnfreunde Jünkerath stießen auf reges Interesse. Den ganzen Tag über war Betrieb und viele Besucher blieben lange. Sie schauten sich intensiv unsere Dauerausstellung an und betrachteten die Exponate aus unserer Sonderausstellung:
- handgefertigte 1:20 Modelle der Baureihe 01, der preußischen S9 und der 1879 gebauten Crampton Lokomotive "Die Pfalz"
- Uniformen aus der Zeit von 1914 bis 1945
Besonders die niederländischen Gäste nutzten ausgiebig unseren Audio-Guide, der in drei Sprachen Erklärungen zu über 40 Stationen bietet.
Auch die Möglichkeit, einen Blick in unser umfassendes Planarchiv zu werfen, wurde angenommen. Besonders bei diesem Teil der Veranstaltung ergaben sich interessante Gespräche. So interessierten sich zum Beispiel Heimatforscher für Pläne von der Eisenbahn-Infrastruktur ihres Ortes und ein Buchautor suchte Angaben zu einer Eisenbahnbrücke im Zusammenhang mit der Ardennenoffensive.
Die Zeit wie im Fluge und der letzte Besucher verließ unser Museum gegen 18:15 Uhr.
Für uns war es ein erfolgreicher und spannender Tag und auch die Besucher hatten offensichtlich ihre Freude an dem, was wir vorbereitet hatten. Ich denke mal, beim nächsten Tag der Schiene sind wir wieder dabei. Nachfolgend noch ein paar Impressionen vom Tag. Alle Fotos stammen von Martin Kreckler.



















