Video- und Fotobeiträge zur Umsetzung des Roheisenpfannenwagens

Manfred Jehnen • 29. Juni 2025

Video- und Fotobeiträge zur Umsetzung des Roheisenpfannenwagens

Am 24. und 25. Juni 2025 wurde der 1966 in der Jünkerather DEMAG gebaute, und 2002 aus einem Bremer Stahlwerk "nach Hause geholte" Roheisenpfannenwagen von seinem bisherigen Standort am Römerwall an seinen neuen Standort in der Gewerkschaftsstraße in Jünkerath umgesetzt.


Wir waren natürlich die ganze Zeit vor Ort und haben die ganze Aktion mit Fotos und Videos dokumentiert. Das geschah mit der Smartphone-Kamera, aber auch mit semiprofessionellen Kameras, mit denen man gute Fotos, auch aus größerer Entfernung, machen kann.


In diesem Beitrag möchten wir Ihnen, liebe Leser, eine kleine Auswahl unserer Fotos präsentieren. Vor allem aber wollen wir Ihnen auch einige Videos vorstellen, allen voran die von der Agentur Höser erstellten und in YouTube publizierten Beiträge.

Agentur Höser an beiden Tagen vor Ort

Die Agentur und ihr Chef Rudolf Höser waren mir als Eisenbahnfreund bereits seit einiger Zeit ein Begriff. Regelmäßig schaute ich mir die Videos an, die zu unterschiedlichsten Eisenbahnthemen erstellt wurden. Besonders die Updates zum Wiederaufbau der Eifelstrecke und der Ahrtalbahn weckten mein Interesse. Wie ich schnell feststellte, hat Rudolf Höser aber in seinem YouTube-Kanal https://www.youtube.com/@RH-202X/featured mehr zu bieten als Eisenbahn. User, die sich für Themen aus der Eifel interessieren, werden immer wieder fündig. Mal wird ein Museum vorgestellt, mal wird über Veranstaltungen berichtet, mal findet man interessante Wander-Tipps. Die Themenpalette ist vielseitig und die Videos sind professionell gemacht. Man spürt die Heimatverbundenheit des ehemaligen Bahnpolizisten.


Deshalb waren wir auch begeistert, als Rudolf Höser unsere Umzugsaktion so spannend fand, dass er zusagte, mit seinem Equipment an beiden Tagen vor Ort zu sein. Und das Equipment konnte sich wahrlich sehen lassen. Mit einer Drohnenkamera, einer Kamera für Zeitraffer-Aufnahmen, einer Kamera auf dem Stativ - unter anderem für Interviews - und einer "Hand-Kamera" wurden die interessanten Szenen teilweise aus mehreren Perspektiven aufgenommen. 


Die Phasen, in denen es etwas ruhiger zuging, wurden für Interviews genutzt. Dabei kamen neben meiner Person als Vorsitzender der Eisenbahnfreunde Jünkerath auch Peter Theisgen, Rainer Helfen und Norbert Bischof zu Wort. Peter Theisgen hatte den Roheisenpfannenwagen 2002 in dem Bremer Stahlwerk entdeckt und gemeinsam mit dem damaligen Ortsbürgermeister und EFJ-Vorstandsmitglied Rainer Helfen und vielen anderen Unterstützern wieder nach Jünkerath geholt. Der heutige Ortsbürgermeister Norbert Bischof hat den aktuellen Umzug maßgeblich organisiert. 


Die vielen Stunden Material, die Rudolf Höser auf diese Weise zusammengetragen hat, wurden von ihm gesichtet und in zwei professionelle Filme gegossen, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.


Im ersten Teil geht es um die Verladung des Roheisenpfannenwagens am alten Standort.

Teil 2 beschäftigt sich mit dem Transport zum neuen Standort und mit dem Abladen des Wagens.

Vielen Dank an Rudolf Höser für die tolle Dokumentation der beiden Tage.


Ein Zeitraffervideo von Tag 2 hat uns Eisenbahnfreund Erik Pütz zur Verfügung gestellt. Wir haben das Video in unseren YouTube-Kanal hochgeladen und freuen uns, es Ihnen hier präsentieren zu können. Vielen Dank, lieber Erik, für die Aufnahmen. Weitere kurze Videos von Erik finden Sie in unserem YouTube-Kanal.

Fotostrecken

Wenn man alle Fotos zusammenzählt, die an den beiden Tagen gemacht wurden, kommt man sicherlich auf eine vierstellige Zahl. Eine Auswahl zu treffen, ist schwierig. Wir haben es dennoch versucht und von jedem Tag eine kleine Fotostrecke zusammengestellt.


24.06.2025: Verladen des Roheisenpfannenwagens am alten Standort

Jünkerath-Schriftzug auf der Pfanne des Wagens

(c) Martin Kreckler

Aufbau des Kranwagens

(c) Martin Kreckler

Fotografen bringen sich in Stellung

(c) Martin Kreckler

Aufbau des Kranwagens

(c) Martin Kreckler

Aufbau des Krans

(c) Martin Kreckler

Noch steht der Wagen an seiner Stelle

(c) Martin Kreckler

Stillleben: Pflanzenbewuchs auf dem Wagen

(c) Martin Kreckler

Die Seile werden an der Pfanne befestigt

(c) Martin Kreckler

Die 40 t schwere Pfanne auf dem Weg zum Tieflader

(c) Wolfgang Kreckler

Jetzt muss noch alles verzurrt werden

(c) Martin Kreckler

Der Tieflader fährt in die Parkposition

(c) Martin Kreckler

Jetzt ist der Wagen dran

(c) Martin Kreckler

Für den Kran ist das 32 t schwere Stück kein Probblem

(c) Martin Kreckler

Vorsichtig wird der Wagen auf den Tieflader gesetzt

(c) Martin Kreckler

Zum Schluss wird auch noch der Prellbok verladen

(c) Martin Kreckler

So, alles ist aufgeladen!

(c) Martin Kreckler

Der Kran kann jetzt abgebaut werden

(c) Martin Kreckler

Kran und Begleitfahrzeuge auf dem Weg zum neuen Standort

(c) Martin Kreckler

Aufbau des Krans am neuen Standort

(c) Martin Kreckler

25.06.2025: Abladen des Roheisenpfannenwagens am neuen Standort

Auch die Polizei war um 05:00 Uhr vor Ort

(c) Rainer Helfen

Der Transport passiert den Kreisverkehr in Jünkerath

(c) Rainer Helfen

Der Transport passiert den Kreisverkehr in Jünkerath

(c) Rainer Helfen

Ankunft am Zielstandort

(c) Rainer Helfen

Rangieren auf dem P & R-Parkplatz

(c) Rainer Helfen

Rangieren auf dem P & R-Parkplatz

(c) Rainer Helfen

Rangieren auf dem P & R-Parkplatz

(c) Rainer Helfen

Rangieren auf dem P & R-Parkplatz

(c) Rainer Helfen

Gleich kann es losgehen

(c) Rainer Helfen

Ein Vareo im Bahnhof Jünkerath

(c) Rainer Helfen

Zuerst wird der Prellbock abgeladen

(c) Rainer Helfen

Zentimetergenau muss der Prellbock abgesetzt werden

(c) Rainer Helfen

Jetzt kommt der Wagen dran

(c) Rainer Helfen

Langsam schwebt der Wagen heran

(c) Rainer Helfen

Der Wagen wird noch gedreht

(c) Rainer Helfen

Ganz langsam wird der Wagen auf das Gleis gestellt

(c) Rainer Helfen

Geschafft! Der Wagen steht!

Auch im Bahnhof hatten wir einen "Beobachtungsposten"

(c) Rainer Helfen

Alles ist an Ort und Stelle. Jetzt kann abgebaut werden.

(c) Pawel Szczesniewski

Ist das nicht ein toller Anblick?

(c) Rainer Helfen

Soweit eine kleine Auswahl unserer Fotos.


Wie geht es weiter?

Es stehen noch ein paar Arbeiten aus. Der Prellbock soll noch angeschweißt und der Wagen gereinigt werden. Darüber hinaus werden wir ein Schild anfertigen und am Wagen aufstellen, auf dem Geschichte des Wagens erläutert wird. Last but not least ist am Radaktionstag, dem 10.08.2025, eine Veranstaltung am Wagen geplant, im Rahmen derer wir uns ganz besonders bei den Sponsoren bedanken möchten: der Kreissparkasse Vulkaneifel, der Bürgerstiftung des Landkreises Vulkaneifel und der Verbandsgemeinde Gerolstein.


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